Wissen für die Welt von morgen – made in Nürnberg

Wissen für die Welt von morgen – made in Nürnberg

Wie sieht die Energieversorgung von morgen aus? Was ist Glück? Wie können technische Aspekte verknüpft mit künstlerischen Methoden zu mehr Innovation führen? Eine kleine Auswahl von Fragen, an denen derzeit am Hochschul- und Forschungsstandort Nürnberg geforscht wird. Forschung ist ein wichtiger Faktor für den Wirtschaftsstandort Nürnberg. In den nächsten Jahren stehen die Zeichen auf Wachstum. Bestehende Einrichtungen werden weiter ausgebaut und 2025 soll die neue Technische Universität Nürnberg ihre ersten Studierenden aufnehmen. Eine gute Gelegenheit spannende Forschungsvorhaben in Nürnberg, Fürth und Erlangen zu entdecken, ist „Die Lange Nacht der Wissenschaften“, die alle zwei Jahre stattfindet, der nächster Termin 2021. Bei zahlreichen öffentlichen Vorlesungen und Fachveranstaltungen ist es möglich, mehr über die Forschungsaktivitäten vor Ort zu erfahren.

© Stadt Nürnberg

Die Hochschullandschaft ist nicht nur durch die Entscheidung für die neue Technische Universität Nürnberg in Bewegung. Der Neubau der Hochschule für Musik Nürnberg wurde 2019 eröffnet, die Weiterentwicklung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg beschlossen, der Ausbau der Technischen Hochschule Nürnberg im Nürnberger Westen ist sichergestellt und die Vorbereitungen für den Umzug der Evangelischen Hochschule Nürnberg laufen. Mehr Informationen zur Zukunft des Wissens in Nürnberg finden Sie hier.

Rund 50 Hochschul- und Forschungseinrichtungen unterschiedlichster Fachrichtungen gibt es in der Stadt. Diese bieten viele Veranstaltungen, die sich nicht nur an Studierende oder an ein Fachpublikum, sondern an alle Interessierten richten. Sei es der Science Slam im Z-Bau, Wissenschaft auf AEG, eine Lesung über den Klima.Faktor.Mensch an der Evangelischen Hochschule, bis hin zur Logistics Innovation Night oder der Jahreskonferenz des EnergieCampus Nürnberg. Diese Veranstaltungen geben die Möglichkeit, mehr über aktuelle Forschungsergebnisse zu erfahren. An zahlreichen Forschungseinrichtungen und Entwicklungslabors, wie zum Beispiel dem Fraunhofer Institut IIS, am Energie Campus Nürnberg, am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung oder am Bionicum, wird geforscht, um den Menschen das Leben zu vereinfachen und erleichtern zu können oder das Leben nachhaltiger zu gestalten. Beispiele dafür gibt es viele. Von intelligenter Mikro Depot Logistik, über Lösungen für ein intelligentes Zuhause bis hin zu Wasserstoff als Energieträger für die Zukunft.

Virtual Reality erleben: Die Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm ist auch in diesem Jahr wieder bei der Langen Nacht der Wissenschaften vertreten © V-Oldemort

Wissenschaftsnacht – die Welt der Wissenschaft hautnah erleben

Bereits zum neunten Mal lud „Die Lange Nacht der Wissenschaften“ zu einer Reise durch die faszinierende Welt der Wissenschaft ein. Über 400 Veranstaltungen an 75 Veranstaltungsorten allein in Nürnberg umfasste das vielfältige Programm, in dem Technik, Medizin, Natur- und Ingenieurswissenschaften genauso wie Geistes-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften vertreten waren. Kunst, Musik und Religion rundeten die Angebotspalette ab. Die nächste Veranstaltung findet 2021 statt.

Wissenschaftsvortrag an der Technischen Hochschule Nürnberg © Melanie Scheller-Ratto

Vernetzung als Schlüssel

Hinter jeder innovativen Idee steckt ein kluger Kopf, und die gab es und gibt es auch heute noch zuhauf in der Metropolregion Nürnberg: Peter Henlein, Albrecht Dürer, Georg Simon Ohm, Sigmund Schuckert, Ludwig Erhard, Henry Kissinger, die Gebrüder Dassler – um nur ein paar aufzuzählen. Dass es auch heute nicht an klugen Köpfen mangelt, beweist die hohe Zahl an Patentanmeldungen, die jedes Jahr aus der Metropolregion beim Patentamt eingehen. Damit das auch in Zukunft so bleibt, sorgt die komplette Palette an Schulen, Aus- und Weiterbildungseinrichtungen und Hochschulen. Rund 25.000 Studierende sind derzeit in Nürnberg an staatlichen und privaten Hochschulen eingeschrieben.

Anwendungsnahe Forschung und die intensive Vernetzung von Forschungseinrichtungen, Hochschulen und regionalen Unternehmen zeichnen den Wissenschaftsstandort Nürnberg aus. Die Zahl der Beschäftigten in den wissensintensiven Branchen wächst kontinuierlich. Aktuell werden wissenschaftliche Schwerpunkte in den Forschungsfeldern Digitalisierung, Industrie 4.0, Energietechnik und zukunftsfähige städtische Infrastrukturen weiter ausgebaut.

Damit das Innovations-Ökosystem in Nürnberg wachsen kann, unterstützt und ermöglicht die Wirtschaftsförderung Nürnberg neue Kooperationen.

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Titelbild: © Hans Braxmeier

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