Nürnberg auf dem Weg zum Wissenschaftsstandort

Nürnberg auf dem Weg zum Wissenschaftsstandort

Lange Zeit stand Nürnberg nahezu ausschließlich für „Drei im Weggla“, den auch weit über die Landesgrenzen hinaus berühmten Christkindlesmarkt und für den „Club“, der als Traditionsverein trotz sportlicher Höhen und Tiefen weiterhin nicht aus der deutschen Fussballlandschaft wegzudenken ist. Doch heutzutage sind es  insbesondere Wissenschaft und Forschung, die Nürnberg auszeichnen – wissensintensive Branchen und Arbeitsplätze nehmen in der Frankenmetropole eine zunehmend dominierende Rolle ein.

Vor diesem Hintergrund startet im November die neue Seite wissenschaft.nuernberg.de des Stadtportals Nürnberg: Sie entführt ihre Leserinnen und Leser in die fränkische Stadt der Tüftler und Forscher. Dabei erfahren Interessierte am Beispiel des Standorts Nürnberg unter anderem, wie der Strukturwandel von der Industrie- zur Wissensgesellschaft im Land der „Dichter und Denker“ erfolgreich gelingt, wie vielseitig Nürnberg in puncto Forschung und Lehre aufgestellt ist und welche Wissenschafts- und Technik-Events nicht nur bei Fachleuten große Begeisterung hervorrufen.

Interdisziplinäre Ausrichtung in Studium und Beruf

Ökonomisch war die Frankenmetropole lange Zeit überwiegend industriell geprägt – das weckt zunächst Erinnerungen an Unternehmen wie die AEG oder Grundig. Doch Nürnberg befindet sich bereits seit langem in einem tiefgreifenden Change-Prozess, wissenschaft.nuernberg.de zeigt dabei die Veränderungen und Erfolge auf dem Weg in die Wissensgesellschaft. Zum Beispiel sind nahezu 50 wissenschaftliche Institutionen unterschiedlichster Fachrichtungen, darunter die breitgefächerte Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), die Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm, die Hochschule für Oekonomie & Management (FOM) oder das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS in Nürnberg beheimatet.

Fachlich wird dabei nahezu jedes Interessensgebiet abgedeckt: Von Naturwissenschaften über Wirtschafts- und Sozialwissenschaften bis hin zur Technik beziehungsweise IT. Rund 25.000 Studierende sind bereits in Nürnberg an den staatlichen oder privaten Hochschulen eingeschrieben. Und was in Forschung und Lehre Anklang findet, schlägt sich schließlich in der Wirtschaft nieder: Wissenschaft und Wirtschaft arbeiten auch in der Forschung immer enger zusammen, die Zahl der Beschäftigten in den wissensintensiven Branchen wächst kontinuierlich, die Spin-Off-Effekte sind auch am regionalen Arbeitsmarkt spürbar.

Wissenschaftskosmos, den auch Laien bereisen können

Das Wissenschaftsportal stellt nicht nur Informationen zur Hochschulstruktur zur Verfügung, sondern berichtet auch über brandaktuelle Projekte, Workshops und Veranstaltungen rund um das Thema Wissenschaft in Nürnberg. Dabei wird sowohl Experten, als auch Generalisten bzw. fachlich weniger versierten Interessenten so einiges geboten. Ein Bespiel: Die „Lange Nacht der Wissenschaften“, die alle zwei Jahre tausende Besucher bis in die Puppen begeistert. Daneben füllen noch zahlreiche weitere Vorträge und Workshops den Kalender des Wissenshungrigen. Vor allem die öffentlich zugängliche Event-Reihe „Wissenschaft auf AEG“ der FAU spielt eine entscheidende Rolle im Nürnberger Wissensuniversum: Hier erfahren Besucher mehr über derzeit laufende Forschungsprojekte.

Auf wissenschaft.nuernberg.de bleibt der Nutzer stets am Puls der Zeit, was Studium, Forschung und neueste Entwicklungen anbelangt. Gleichzeitig zeigt die Seite, wie weit Nürnberg mit seinem kulturellen Angebot und seinem Netzwerk aus Universitäten und Unternehmen den Weg zur Wissensgesellschaft bereits beschritten hat.

 

Bild: Stefan Hippel / Stadt Nürnberg

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