Frischer Wind für die Innenstadt: Pop-up-Stores in Nürnberg

Frischer Wind für die Innenstadt: Pop-up-Stores in Nürnberg

Lesedauer: 2 Minuten

Sie blühen kurzfristig auf und sorgen so für mehr Leben in Nürnbergs Innenstadt. Gemeint sind Pop-up-Stores. Diese Läden auf Zeit sollen künftig Ladenleerstände überbrücken und Raum für kreative Ideen schaffen. Jetzt ist das Konzept, das von der Wirtschaftsförderung Nürnberg im Zuge der City Offensive unterstützt wird, erstmals an verschiedenen Orten entlang der Fußgängerzone umgesetzt worden. Die Geschäftsbereiche Wirtschaft und Kultur der Stadt Nürnberg arbeiten bei der Vermittlung von geeigneten Läden und potenziellen Nutzerinnen und Nutzer aus der Kunst- und Kreativszene sowie dem Handel eng zusammen.

Neue Pop-up-Stores in der Innenstadt erleben

Mit Mut und viel Elan hat Iris Wörnlein-Herbke das Thema Pop-up-Store angepackt. Die erfahrene Unternehmerin füllte die erzwungene Pause im Lockdown, indem sie über eine sinnvolle Zwischennutzung von Innenstadt-Immobilien nachdachte. Die Chefin der Messebau Wörnlein GmbH beschäftigte sich intensiv mit der Frage einer flexiblen Möblierung von Geschäften auf Zeit. Diese setzt sie aktuell bei dem kurzfristig etablierten Laden in der Adlerstraße 38 um, der ihr für eine längerfristige Zwischennutzung zur Verfügung steht. Zum Einsatz kommen selbst gefertigte Katzenmöbel und Manufaktur-Holzmöbel einer Schreinerei aus der Region. Den relativ großen Verkaufsraum teilt sich Iris Wörnlein-Herbke mit anderen Händlerinnen und Händlern aus ihrem Netzwerk. Darunter befinden sich u. a. zwei studentische Start-ups. Das eine hat ein trendiges Kartenspiel entwickelt, das andere setzt auf Molkereiprodukte aus Ziegenmilch.

Mehr Blogbeiträge im Bereich „Einzelhandel“

Bei dem zweiten Standort nutzt Wörnlein die Räume des vormaligen „Runners Point“ in der Breiten Gasse 76 für eine kurzfristige Präsentation der Services und Produkte. Mit der Betreuung durch die Wirtschaftsförderung Nürnberg ist die agile Geschäftsfrau äußerst zufrieden. Bei Fragen rund um das Nutzungsentgeld, Versicherungen und bei der Vermittlung erhielt sie kompetente Unterstützung, lobt die Pionierin in Sachen Pop-up-Store.

Pop-up-Store in der Breiten Gasse Nürnberg © Wirtschaftsförderung Nürnberg

Ähnliche Erfahrungen machte auch Marion Hammer. Die Schaufensterausstellung „Mellow Mind“ der Fotografin zog in den frei gewordenen Laden in der Breiten Gasse 30. Die Künstlerin findet es eine gute Situation für beide Akteure. Der Ladenbesitzer erhält eine attraktive Übergangslösung und die Mieterin eine Möglichkeit, ihre Werke zu zeigen. Vorerst bis Ende April wird sie die Räumlichkeiten nutzen dürfen.

Kunst in einer leerstehenden Ladenimmobilie in der Breiten Gasse © Wirtschaftsförderung Nürnberg

Stadt Nürnberg fördert Zwischennutzung von Leerstand

Das Projekt „Raumkompass“ aus dem Geschäftsbereich Kultur ist eng verknüpft mit der Konzepterarbeitung Raumleerstand und Zwischennutzung des Wirtschaftsreferats. Das Anliegen, Pop-up-Stores in Nürnbergs Innenstadt zu fördern, geht auf die Aktivitäten der Nürnberger City Werkstatt zurück. Das ist eine gemeinsame Initiative der Stadt Nürnberg und der IHK Nürnberg. Unter diesem Dach wird das weitergehende Konzept eines Pop-up-Centers entwickelt. Hier soll eine feste Einrichtung an einem attraktiven Standort entstehen, an dem ein kuratiertes Angebot aus Handel, Kunst, Fashion und innovativen Produkten im regelmäßigen Wechsel für eine Belebung des Innenstadthandels sorgt.

Passende Links zum Thema:

Titelbild: © Wirtschaftsförderung Nürnberg

2 Antworten

  1. Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich bin Projektmanagerin bei MYCS im Bereich Interior Design. Wir haben aktuell 8 verschiedene Showrooms in drei Ländern und arbeiten gerade an dem Aufbau weiterer Showrooms inkl. einem neuen Showroom in Nürnberg. Unsere Kunden können in der Location die Möbel- und Materialproben begutachten und testen. Die Fläche fungiert ausschließlich als Ausstellungsfläche und es werden keine Produkte verkauft.

    Der Showroom in Nürnberg soll für einen Testzeitraum von ca. 3 Monaten (notfalls auch 6 Monate wenn anders nicht möglich) ausprobiert werden.

    Mit freundlichen Grüßen
    Darya Vaezzadeh

    1. Hallo Frau Vaezzadeh,
      vielen Dank für Ihre Anfrage. Ich habe sie an meinen Kollegen Herr Schottenhammer weitergeleitet. Er betreut bei uns das Thema Pop-Up-Stores in Nürnberg.
      Er ist unter der Nummer (0)911 / 231 – 62 51 zu erreichen. Wenden Sie sich gerne mit Fragen an Ihn.
      Weitere Informationen zum Thema Pop-Up-Stores in Nürnberg erhalten Sie auch hier: https://www.nuernberger-city-werkstatt.de/projekte/pop-up-stores/

      Viele Grüße,
      das Redaktionsteam des Wirtschaftsblogs Nürnberg

Kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ihr Name

Nachricht