Energietechnologie: Nürnberg zählt zu Europas Top-Standorten

Energietechnologie: Nürnberg zählt zu Europas Top-Standorten

Weniger C02-Emissionen, Ausstieg aus der Kernenergie, Ausbau erneuerbarer Energien: Deutschland baut sein Energiesystem um – und aus Nürnberg kommen Technologien und Lösungen dafür. Denn in Nürnberg begreift man Nachhaltigkeit schon lange als große Chance. Nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für mehr Lebensqualität in der Stadt.

In Stadt und Metropolregion Nürnberg werden die Branchen des Energiesektors schon seit vielen Jahren aktiv gefördert. Die Bilanz heute kann sich sehen lassen: über 70.000 Menschen in rund 14.000 Unternehmen beschäftigen sich tagtäglich mit Lösungen für Energie und Umwelt – Tendenz steigend. Gleichzeitig wird an 30 Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen zu diesen Themen auf Spitzenniveau geforscht und ausgebildet. Beides zusammen profiliert die Metropolregion als Standort für Energietechnologie – national und international.

© robert_S / Shutterstock.com

Die Themen Energiewende, Klimaschutz und Nachhaltigkeit wurden auf politischer, wirtschaftlicher, universitärer und gesellschaftlicher Ebene hoch aufgehängt: Initiativen und Netzwerke wurden gegründet, Verständnis und Interesse geschaffen, Projekte angestoßen und Fördergelder gesammelt.

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Heute sind mit den lokalen Branchen des Energiesektors zahlreiche Akteure in einem Innovations-Ökosystem verwoben. Ihre Vision: eine sichere, günstige und nachhaltige Energieversorgung – für Nürnberg, die Region und die ganze Welt.

Dass hier entwickelte Technologie schon heute weltweit Einsatz findet, belegen Zahlen wie diese. Aus der Metropolregion stammen

  • über 10.000 weltweit installierte Wasserkraftwerke,
  • Technologien in über 50% der weltweit installierten Windkraftanlagen,
  • Anlagen, die rund 2% der weltweit installierten Photovoltaik-Gesamtleistung ausmachen.
Photovoltaikanlage © foxbat / Shutterstock.com

Energiesektor – wer koordiniert und unterstützt

Eine der Kernaufgaben der Nürnberger Innovationspolitik ist es, diesen Stand zu sichern und gezielt weiterzuentwickeln. So soll die Wettbewerbsfähigkeit der lokalen Energiewirtschaft gestärkt und Nürnberg zum Schlüsselakteur der deutschen Energiewende werden. Dazu tragen eine ganze Reihe von Initiativen und Einrichtungen bei – zum Beispiel diese:

Energie Campus Nürnberg © EnCN

Energietechnologien – wer forscht

In Stadt und Metropolregion Nürnberg gestalten Unternehmen und Wissenschaft die Energieversorgung von morgen. Die hohe wirtschaftliche und wissenschaftliche Kompetenz ist es, die uns schon heute zu einem Energiestandort von europäischem Rang macht – immerhin sind derzeit bereits über 5.500 Studierende in energierelevanten Studiengängen eingeschrieben. Heute Forschende – morgen stark nachgefragte Fachkräfte, die Unternehmen nach Nürnberg ziehen.

Leuchtturm der Energieforschung ist der deutschlandweit einmalige, interdisziplinäre Energieforschungsverbund am Energie Campus Nürnberg (EnCN), gefördert durch Freistaat und Industrie. Unter einem Dach arbeiten hier über 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus sechs verschiedenen Forschungsinstituten zusammen. Durch die anwendungsorientierte  Forschung haben Unternehmen in Kooperation mit dem EnCN die Möglichkeit, Produkte und Technologien direkt in den Markt zu bringen.

Mit dieser Kompetenz hat Nürnberg das Zeug zu einem der wichtigen deutschen Energieforschungsstandorte – denn die Region verfügt schon heute über wissenschaftliche Spitze und thematische Breite.

Kraftwerksbau, Leistungselektronik, Gebäudetechnik, erneuerbare Energien – in diesen Feldern liegt derzeit die Kernkompetenz der im Bereich Energie aktiven Nürnberger Unternehmen. Bekanntestes Leuchtturm-Projekt ist derzeit der Wärmespeicher des Energieversorgers N-ERGIE – einer der modernsten und höchsten Europas und Deutschlands erster Heizwasserspeicher zur Zwischenspeicherung von Wärme.

Energieforschung am Energie Campus Nürnberg © EnCN / Zellner

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Titelbild: Solarcells © interstid / Shutterstock.com

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