Flying high: Wirtschaftsstandort Nürnberg übertrifft sich selbst

Flying high: Wirtschaftsstandort Nürnberg übertrifft sich selbst

Nürnberg steht so gut da wie nie zuvor: Wirtschaftsleistung, Beschäftigung, Einwohnerzahl – in allen Bereichen geht der Trend nach oben und die Bestmarken aus den Vorjahren werden nochmals übertroffen. Gute Aussichten für die Zukunft!

Die Positionsbestimmung 2019, die vom Wirtschaftsreferat der Stadt Nürnberg herausgegeben wird, zeigt wieder viele Bestmarken auf. Unternehmen, Startups, Investoren und Forschungseinrichtungen finden beispielhafte Rahmenbedingungen in Nürnberg vor. Auch Arbeitssuchende und Menschen auf der Suche nach neuen Perspektiven finden hier ideale berufliche Entwicklungsmöglichkeiten in einer Branchenvielfalt, die ihresgleichen sucht.

Zahlreiche Weichen wurden gestellt, Netzwerke gegründet und eine ganze Reihe von Projekten angestoßen, die die Stadt zu einem der führenden Hightech- und Digitalisierungszentren Deutschlands gemacht haben. Mit Erfolg – denn nach dem Prognos Digitalisierungskompass zählte Nürnberg schon 2018 zu den Digital Top10 aller untersuchten Landkreise und Städte. Ein Erfolg, der sich auch in Zahlen niederschlägt.


Nürnberg erreichte historisches Rekordniveau in 2018

  • Beschäftigung – mit 311.312 Beschäftigten gehen so viele Menschen einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach wie noch nie zuvor
  • Arbeitslosigkeit – mit der niedrigsten Quote seit 27 Jahren
  • Wirtschaftsleistung – über dem Bundesdurchschnitt

Der Clou: Obwohl Nürnberg nach Bevölkerungsdichte die 14 größte Stadt Deutschlands ist, liegt es mit einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 28 Milliarden Euro auf Platz neun der 20 größten deutschen Städte.

Erfolgsfaktoren: Hightech und Innovation

Das Geheimnis dieses Erfolgs: Nürnberg ist schon heute ein anerkannter High-Tech-Standort. Deshalb liegt in der Metropolregion der Anteil an Beschäftigten in wissensintensiven Industriebranchen (an den Gesamtbeschäftigten) im verarbeitenden Gewerbe deutlich über dem Bundesdurchschnitt – 70 Prozent sind es im Stadtgebiet. Zum Vergleich: In anderen deutschen Städten liegt ihr Anteil bei 59 Prozent, in ganz Deutschland sogar bei nur 45 Prozent.

In den vergangenen Jahren hat das Wirtschaftsreferat aktiv den Wandel zum High-Tech-Standort gesteuert. Durch Netzwerke, Events und Einrichtungen, die allesamt innovationsgetriebene Projekte, Initiativen und Akteure unterstützen. Hinzu kommt die neue Technische Universität Nürnberg, die Deutschlands innovativste Hochschule werden und so die Zukunftsfähigkeit des Standorts langfristig weiter stärken soll.

Industrie, IT und Telekommunikation machen Nürnberg stark

Dementsprechend verwundert es nicht, dass es in Deutschland kaum eine Stadt gibt, die einen so hohen Beschäftigtenanteil in den zukunftsweisenden Branchen der Informations- und Kommunikationswirtschaft (ITK) hat, wie Nürnberg. Über 10 Prozent aller Nürnberger Beschäftigen arbeiten in der ITK. Von den großen deutschen Städten liegen da nur München und Bonn ein wenig weiter vorn.

Nürnberg ist darüber hinaus eine ausgesprochene Tüftlerregion. Rund ein Fünftel aller Patentanmeldungen in Bayern und über fünf Prozent der Anmeldungen in Deutschland stammen aus Mittelfranken. Gut für Nürnberg, denn die Nachfrage nach wissensintensiven Produkten und Dienstleistungen ist ein zentraler Innovationsmotor.

Nürnbergs Einzelhandelsumsatz ist spitze

Dass es den Nürnbergern gut geht, lässt sich auch an ihrer Kaufkraft ablesen. Die liegt pro Einwohner bei 23.130 Euro bzw. bei Kennziffer 104 – und damit über dem Bundesdurchschnitt. Das hat positive Folgen für den Einzelhandel, der sich über überdurchschnittliche Pro-Kopf-Umsätze freut. So liegt der Umsatz je Einwohner ganze 35 Prozent über dem Bundesdurchschnitt.

Und nicht nur Nürnberger kaufen gerne in ihrer Stadt ein. Auch Menschen von außerhalb lockt das breite Angebot in die Stadt. Das belegen auch die Zahlen: Denn im Nürnberger Einzelhandel wurde 2019 dreißig Prozent mehr Umsatz gemacht, als es der Kaufkraft der Nürnberger entspricht.

Fazit: Die Struktur des Standorts Nürnbergs hat sich im Vergleich zum Vorjahr nochmals verbessert. Und die Kommune setzt durch innovative Maßnahmen alles daran, dass dies auch in Zukunft so bleibt.

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Titelbild: Positionsbestimmung 2019 © Wirtschaftsförderung Nürnberg

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